Dienstag
In der zweiten Projektwoche fand das Projekt "Nähen" im Raum 109 statt. Die Leiterinnen des Projekts waren Frau Klingauf, Frau Böhling und Frau Wills.
Um 8 Uhr startete das Projekt mit Festlegungen von Regeln und einer Vorstellung des Niner-Patches, welches am Dienstag genäht wurde.
Um das Niner-Patch zu nähen, musste man 9 Stoffquadrate, jedes 15 cm mal 15 cm, zuschneiden. Bevor sie sie zuschnitten, mussten sie sie aber noch bügeln.
Danach wurden die 9 Flicken zusammengenäht. Zuerst wurden 3 Flicken jeweils zu 3 Streifen genäht, gebügelt und noch an den Rändern genau geschnitten. Dann wurden alle Streifen zum 3 mal 3 Quadrat zusammengenäht, nochmals gebügelt und geschnitten.
Bald darauf wurden zwei Hinterteile angenäht, eins war länger und das andere kürzer, sodass ein Hotelbezug(-Schlitz) zum Befüllen eines Kissens entsteht. Der Bezug konnte dann Zuhause mit einem Kissen befüllt werden.
Dies war der Plan für Dienstag. Es gab verschiedenste Stoffe und jeder brachte seine eigenen Stoffe und Nähutensilien mit. Wer schnell war, konnte ein Schlumpermäppchen machen.
Mittwoch
Am Mittwoch wurde während der ersten zwei Stunden das Niner-Patch fertiggestellt und wir, die Reporter, durften für Entspannungsmusik sorgen und sogar mitnähen.
Heute kam noch Frau Dorn als Projektleiterin dazu.
Die beiden Teile des Hinterteiles (Hotelbezug) wurden beendet (geschnitten), an den Rändern richtig zugeschnitten (nach richtiger Länge und gerade), gebügelt und angenäht. Sie wurden andersherum angenäht, sodass die Nähte nicht sichtbar waren.
Anschließend wurde das fertige Niner-Patch von innen nach außen gestopft und gebügelt. Die Ecken wurden vorher von innen rund geschnitten, damit sie von außen rund sind. Es wurde ca. 40 mal 40 cm groß und von manchen auch noch ausgestopft.
In der 3. und 4. Stunde wurde ein "Stoffkörbchen" angefangen, welches aus zwölf sieben mal neun großen Rechtecken, die außen dran kommen, und einem Innen- und Außenstoff besteht.
Der Innen- und der Außenstoff wurden gebügelt, nach Schablonen geschnitten und noch einmal gebügelt. Der Innenstoff sollte stabil sein, damit das Körbchen steht und die zwölf Rechtecke sollten mindestens aus zwei verschiedenen Stoffen bestehen. Die beiden Stoffe wurden dann zusammengenäht und beendet (Ziel). Die 12 Stoffe wurden dann gebügelt und daran angenäht.
Man konnte aber auch etwas anderes machen, wie z. B. ein zweites Niner-Patch. Wer schnell war, konnte auch Kissenbezüge mit Lavendel oder Zirbenholz gefüllte Kissen machen.
Donnerstag
Heute wurde das Stoffkörbchen beendet.
Es besteht aus zwei Außen- und Innenteilen. Die vier ausgeschnittenen Teile wurden gebügelt. Die zwei Außenteile wurden zusammengenäht, umgekrempelt und die zwei Innenteile auch. Die Innenteile wurden dann in die Außenteile genäht. Die Öffnungen zum Umkrempeln wurden dann mit dem Matratzenstich zusammengenäht, der uns gezeigt wurde. Man konnte diesen nämlich nicht sehen. Die Patch-Work-Rechtecke wurden gebügelt, zu 2 mal 6 Streifen zusammengenäht und nochmals gebügelt. Danach wurden sie um das Körbchen herum genäht. Man konnte auch an manchen Stellen die Streifen nicht festnähen, damit kleine Taschen entstehen.
Als nächstes konnten die Porjektteilnehmer entweder ein kleines 20 mal 10 cm Lavendelkissen oder ein Zirbenholzkissen herstellen, wobei sie sich die Maße aussuchen konnten. Sie konnten sich generell die Masse aussuchen, aber die Leiterinnen gaben Maße, die zu empfehlen waren.
Das Zirbenholzkissen bestand aus einem Kissen, das innen hinein kam (mit Spänen gefüllt), und einem Hotelbezug. Das Lavendelkissen bestand nur aus einem Bezug, in den der Lavendel eingefüllt wurde.
Die Schülerinnen und Schüler sollten bei beiden Kissen die Ecken innen abschneiden und dann umkrempeln. Bei dem Zirbenholzkissen wurde der zugeschnittene Stoff für das Innenkissen gebügelt, zusammengenäht (außer ein kleines Loch), die Ecken gekürzt, alles gleichmäßig geschnitten, durch das Loch umgekrempelt, Zirbenholz hineingefüllt und die Öffnung mit dem Matratzenstich zu genäht.
Kurz darauf wurde der Hotelbezug gemacht: Erst wurden zwei Stücke geschnitten, die danach richtig vorbereitet und genäht wurden (als Hotelverschluss). Das Vorderteil wurde dann geschnitten und mit dem Bezug hinten vernäht. Als Letztes wurde alles durch die Hotelbezugöffnung umgekrempelt.
Wir die Reporter durften sogar auch etwas nähen und haben auch ein Zirbenholzkissen gemacht.
Das Lavendelkissen: Zwei Stoffstücke wurden zugeschnitten, genäht und durch eine Öffnung wurde Lavendel hinein gefüllt. Diese wurde dann mit dem Matratzenstich zugenäht und es war fertig. Man konnte auch noch ein Band daran machen. Wenn man nicht fertig war, konnte man es noch Zuhause beenden. Eigentlich konnte man sich aber aussuchen, was man näht, und es gab nur Vorschläge. Also war es dann quasi freie Nähzeit.
Am Ende des Tages wurde noch alles aufgeräumt.
Insgesamt fanden wir, die Reporter, das Projekt „Nähen“ sehr ruhig, entspannt und kreativ. Außerdem konnten die Teilnehmer auch kaputte Sachen zum Nähen mitbringen und dann gab es Ratschläge für Zuhause oder es wurde gleich zusammen repariert.
(Jaasanjas, Vit)
















