2019
Dienstag
Ausflug ins Albertinum
Die Schüler vom Projekt "Römische Antike" fuhren am Dienstag mit der S-Bahn nach Dresden, um das Albertinum zu besichtigen.
Auf dem Weg dorthin kamen sie am Fürstenzug vorbei.
Im Albertinum schauten sie sich zuerst die eindrucksvolle Mosaikhalle an, wo die Schüler vorgegebene Aufgaben erledigten. In der Halle gibt es viele Skulpturen aus Gips und Marmor, außerdem hängen an den Wänden Ölgemälde. In der Mitte der Halle steht eine Statue von Gotthold Ephraim Lessing.
Das Mosaik, das der Halle ihren Namen gab, war 5,60 m lang und 5,48 m breit und ist ein modern überarbeitetes Mosaik aus der römischen Kaiserzeit. Es zeigt Gesichter und Masken. Jedoch bestehen Zweifel an der Echtheit des Mosaiks, vor allem wegen der unbeholfen wirkenden, eckigen Darstellung der Münder und dem wiederkehrenden, an Oktopusarme erinnernden Abschluss der Masken.
Den Schülern hat der Ausflug sehr großen Spaß gemacht. Nur einer meinte: "Das Projekt an sich ist gut, aber der Ausflug ist unnötig."
Mittwoch
Mosaikbasteln
Heute bastelten die Schüler in der Gruppe "Römische Antike" Mosaike, indem sie bunte Glasscherben auf Pappe klebten.
Dabei entstanden viele verschiedene Motive.
Am Ende wurden alle gestalteten Mosaike aneinander gelegt, und es entstand ein großes Bild.
Donnerstag
Kochen wie die alten Römer
Heute am Donnerstag wurde in der Gruppe „römische Antike“ gekocht wie bei den alten Römern. Als erstes schauten sie die Doku: "EpochenKochen: Kochen wie die alten Römer." In dieser Doku ging es um römisches Essen und wie es zubereitet wird. Danach wurden Rezepte ausgeteilt, wonach dann gekocht wurde.
Im Hauswirtschaftsraum des EGT bereiteten die Schüler, Speisen wie "Mohnkügelchen", "Pule" oder "Mostbrötchen" zu.
Den Schülern machte das Kochen viel Spaß.
(Daniel, Jonathan, Luis)
Science meets school - ein Abenteuer für junge Wissenschaftler
Eine Reportage von Jule Jander und Ellen Peters
Die Projektwoche startet, alle Schüler freuen sich und wollen in ihre Projekte gehen. Ich bin in dieser Woche Reporterin und möchte Sie mitnehmen, zum Physik- und Chemielabor mit der 8. Klassenstufe in die TU Bergakademie nach Freiberg.
Am Dienstag startet unsere Exkursion an die Uni. Heute ist physikalisches Können angesagt. Alle Kinder warten gespannt, endlich experimentieren zu können. Frau Wolf ist heute für uns im Schülerlabor zuständig. Sie erzählt uns viel über das Projekt science meets school und teilt uns in zwei Gruppen ein. Ich habe mich der ersten Gruppe angeschlossen und ihr Vorgehen genau unter die Lupe genommen.
Ein Student namens Alexander Glage betreut das Zugversuch-Experiment. Er stellte uns die Aufgabe, zu überlegen aus welchen Material das Seil der Bergwacht bestehen könnte, wenn sie mit dem Helikopter Personen bergen müssen. Die jungen Physiker, die momentan der Klasse 8A und 8B des Evangelischen Gymnasiums Tharandt angehören, überlegen stark und wählen sich zwei Werkstoffe, Messing und Kunststoff, zum Testen aus. Leon spannt mit Alexanders Hilfe das Messing in die Universalprüfmaschine ein. Nach ein paar Minuten gibt es einen lauten Knall. Jan saß am Computer und überwacht das ganze Vorgehen anhand eines Diagramms. Danach spannt Leon die Kunststoffprobe in die Maschine ein, doch es dauert lange, bis endlich etwas zu sehen ist. Alexander sagt, dass wir noch über 10 Minuten warten können, bis es zerbrechen würde, da Kunststoff sehr elastisch ist. Weil wir nicht mehr so viel Zeit haben, zeigt er uns den Kunststoff, wenn er gebrochen ist, denn er hat einen großen Eimer davon.
Die Mittagspause in der Mensa wird den Schülern und Schülerinnen noch lange in Erinnerung bleiben, denn das Essen schmeckt einfach himmlisch. Die Vegetarier essen einen Rote-Bete-Crunch-Burger mit Süßkartoffelpommes und Salat, die anderen Schnitzel mit Gemüse. Auf dem Rückweg reden alle über das leckere Essen und freuen sich schon riesig auf den morgigen Tag. Nach dem Mittag tauscht Gruppe 1 mit Gruppe 2 und wir gehen zu dem Kerbschlagbiegeversuch. Wir ziehen uns sehr stylische Laborkittel an und gehen zu Erik, einem Student, der mit uns nun dieses Experiment durchführen wird. Zuerst kühlen wir Baustahl und Edelstahl mit Flüssigstickstoff auf verschiedene Temperaturen herunter, Cosima und Jan helfen fleißig. Ich will gerade Fotos machen, als mich Erik fragt, ob ich die Werte an die Tafel anschreiben würde. Dieses Experiment ist sehr beindruckend, da der Stahl unten eingelegt wird und dann ein riesiger Hammer das Eisen zerschlägt.
Nun ist es schon soweit, nach Hause zu gehen, aber zum Schluss dürfen wir noch einen Blick in das Rasterelektronenmikroskop werfen. es ist sehr erstaunlich, dass es Maschinen gibt, die bis auf das kleinste Detail vergrößern können. Das finden nicht bloß ich und meine tolle Reporterkollegin Ellen Peters, sondern auch die Schüler und Schülerinnen, die wir heute begleiten durften.
Am Mittwoch führt unser Weg wieder in die TU nach Freiberg, diesmal jedoch in das Chemielabor. Vorher bekommen wir noch eine Campusrundführung und es können sich einige sehr gut vorstellen, hier an der Technischen Universität Freiberg zu studieren. Unsere Begleitperson Frau Heinz findet das Labor, in dem wir heute unseren Tag verbringen werden, wundervoll und toll, dass wir heute hier sein dürfen, um experimentieren zu können.
Ich sehe dies genauso, denn man bekommt nicht jeden Tag die Gelegenheit, in einem gut ausgerüsteten und großen Chemielabor zu experimentieren. Eine nette Frau erklärt uns welche Experimente es gibt und in Zweiergruppen durfte jeder ein Experiment durchführen. Ich mache mit Fabian einen Versuch, wieviel Phosphorsäure in einem Liter Coca Cola und Cola Zero drin ist. Am Ende ist herausgekommen, dass in der normalen Cola viel mehr Phosphorsäure drin ist als in der Cola Zero, nämlich ein halbes Gramm pro Liter. Dies hat mich sehr überrascht, denn Phosphorsäure ist nicht gesund für den menschlichen Körper.
Die anderen Schüler und Schülerinnen experimentieren an anderen Experimenten und am Ende bekommen wir noch einmal die einzelnen Versuche vorgestellt. Wie erwartet, freuen sich alle auf das Mittagessen in der Mensa und anschließend fahren wir alle geschafft, aber glücklich zurück nach Hause.
Am Donnerstag findet vormittags eine Auswertung über das Projekt statt. Die ganzen Experimente werden noch einmal ausführlich erklärt und erläutert. Zum Schluss sollen die Schüler eine Einschätzung über dieses Projekt geben. Alle sind froh und glücklich, in dieses Projekt gegangen zu sein. Ebenso würden die Achtklässler den kommenden Achtklässlern dieses Projekt empfehlen. Ich kann nur sagen, dass die letzten zwei Tage sehr spannend und erstaunlich waren, denn dieses Projekt ist nicht nur für Schüler und Schülerinnen die begabt oder Interesse für Naturwissenschaften haben, nein es ist ein Erlebnis und eine Chance, die man nicht verpassen sollte.
(Ellen, Jule)
Dienstag
Stille erfüllt den Raum, ab und zu unterbrochen durch das Ticken der Uhr und das Kratzen unserer Stifte. Auf dem Boden liegen Matten und runde Kissen. Wir befinden uns im Zimmer E01, in welchem sich diese Woche rund 20 Schüler mithilfe von Yogaübungen entspannen. Angeleitet wird dieser Schlüssel zur inneren Ruhe und Entspannung von Frau Hausold, die schon 13 Jahre Erfahrung mit Yoga hat.
Für viele Kinder, aber auch für die beiden Betreuerinnen bedeute Yoga innere Ruhe, einfach mal nichts tun müssen oder Zeit, sich einfach mal auf sich selbst zu konzentrieren. Außerdem eigne sich Yoga auch hervorragend, um Stress zu vermeiden, was ja das Ziel dieses Projektes sei.
Schon nach der ersten Yogastunde dürften Übungen wie z.B. Katze, Hund, Pferderücken oder auch die Totenstellung, auch Asanas genannt, keine Fremdwörter mehr sein.
Um diese Stunde friedlich und in Ruhe ausklingen zu lassen, schlägt Frau Hausold leise an die Klangschale. Diese erste Stunde ist erfolgreich beendet, und auch wenn viele müde waren, fanden sie den Ausgleich zwischen An- und Entspannung beeindruckend.
In den folgenden Unterrichtsstunden ging es explizit um das Thema Stress und wie man ihn am besten vermeidet. Viele Kinder gaben an, sich durch das ständige Arbeiten-Schreiben unter Druck gesetzt und dadurch gestresst zu fühlen. Danach wurden Möglichkeiten an der Tafel gesammelt, durch die sich Stress vermeiden lässt. Darunter waren z.B. Hobbys, Natur, Musik und Freunde.
Außerdem lernten die Teilnehmer/-innen Yogaübungen fürs "Stressless" kennen.
Mittwoch
Heute stehen Braingym und Gymnastik auf dem Programm.
Zusammen mit Herrn Ramm, der nun schon 15 Jahre Erfahrung mit solchen Gymnastikübungen gemacht hat, lernen die Teilnehmer Konzentrationsübungen kennen. Darunter sind u.a. Übungen wie "Gehirn- und Raumknöpfe finden", "hook ups" oder "Überkreuz-Übungen". Durch diese Übungen fühlen sich die Schüler laut Herrn Ramm wacher und konzentrierter. Jedoch solle man diese Übungen nicht vor dem Schlafengehen durchführen, da man sonst schlecht einschlafen könne. Außerdem rät Herr Ramm dazu, täglich stilles Wasser zu trinken, was das Wachsen von Synapsen und somit die Aufnahmefähigkeit des Gehirns vergrößere.
Auch das Thema gesunde Ernährung ist kurz an der Reihe, wo der Betreuer auf die Folgen des übermäßigen Genusses von Zucker, Salz und etc. hinweist.
Nach der Frühstückspause ging es weiter mit Lachyoga und Massageübungen. Angeleitet von Frau Stock erstellten wir als erstes eine "Stressless Checkliste", in welcher wir festhielten, was gut gegen Stress hilft. Danach machten alle Teilnehmer ein paar Atemübungen und gingen anschließend in die Turnhalle. Dort lernten wir das Lachyoga kennen. Wir klatschten, redeten Blödsinn und vergaßen nebenbei alle Sorgen.
Als sich alle Schüler/-innen zum Schluss noch einmal im Zimmer versammelten, massierten sie sich gegenseitig. Ein angenehmer Abschluss der Stunde! Den Rest des Tages machten die Teilnehmer Entspannungsübungen und danach freuten sich schon alle aufs Bowlen morgen.
Donnerstag
Wir stehen am Bahnhof. Heute geht es zu Fuß nach Freital-Hainsberg, wo wir bowlen wollen.
Sie fragen sich jetzt vielleicht, was denn Bowlen mit Yoga und Entspannung zu tun hat. Durch die "Schlenkerbewegungen" werden die Arme entspannt, zusätzlich bringt Bowlen Spaß und außerdem laufen wir sportlich ins Hains.
Auf der Bowlingbahn erkennt dann so mancher von uns, dass er eigentlich gar nicht so schlecht in diesem Sport ist und andere erkennen ihre Grenzen.
Auf alle Fälle – und das ist die Hauptsache – hat es am Ende allen Spaß gemacht und es war ein schöner Abschluss für das Projekt.
Später laufen wir noch einmal Richtung Fluss und genießen die Stille, spüren die Sonne in unserem Gesicht und hören das Plätschern in unseren Ohren. Damit wäre diese wunderschöne und interessante Projektwoche beendet...
Interview mit einer Teilnehmerin
Was hat dir an dieser Projektwoche besonders gefallen?
Ich habe zwar noch nie Yoga gemacht, es war toll, seiner selbst bewusst zu werden.
Was fandst du nicht so toll?
Mir haben schon viele meiner Freundinnen von diesem Projekt erzählt, sodass ich es dieses Jahr mal selbst ausprobieren wollte. Gefehlt hat mir das Thema "gesunde Ernährung", was leider nur sehr kurz angesprochen wurde.
Würdest du dieses Projekt nächstes Jahr erneut besuchen?
Nein, ich würde wieder etwas Neues ausprobieren, vielleicht etwas mit Sport.
(Alena, Elia)


















































